- Anzeige -

AWO Schwerin öffnet Schmuckstück in Goldberg

- Anzeige -

Goldberg – Mit einem Empfang und vielen Gästen eröffnete die AWO – Soziale Dienste gGmbH Westmecklenburg in historischen Gemäuern Goldbergs eine neue Einrichtung zur Tagespflege und eine Demenz-WG.

„Danke für Ihr Engagement, Sie ergänzen das Angebot für die Senioren unserer Stadt“, würdigte Goldbergs Bürgermeister Gustav Graf von Westarp in seiner Begrüßungsrede die Aktivitäten der AWO. Bislang gab es in der Stadt keine stationäre Einrichtung für Senioren mit Demenz, um sie intensiv und rund um die Uhr zu betreuen. So wurden die Patienten durch die Sozialstationen Mestlin und Lübz ambulant mitversorgt. Die AWO kam mit der neuen Einrichtung einem Wunsch der Stadt nach und schloss damit eine Lücke in der Versorgung älterer Bewohner Goldbergs und Umgebung.

Die historischen Gebäude in der Langen Straße wurden von der Wohnungsgesellschaft Goldberg (WoGeGo) entsprechend umgebaut und technisch ausgerüstet. „Wir haben hier im ehemaligen Brunnenhotel ein tolles Schmuckstück geschaffen“, freut sich Annette Lackmann, Geschäftsführerin der WoGeGo, die als Eigentümerin der Gebäude 4,6 Millionen Euro in den Umbau der geschichtsträchtigen Mauern investiert hat. „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man was Schönes bauen“, kokettierte AWO Geschäftsführer Axel Mielke mit den Herausforderungen, die die Sanierung des historischen Gebäudes mit sich gebracht hatte. So gab es Zum Beispiel Zeitverzug durch Nachforderungen in der Statik. „Wir hatten dennoch eine hervorragende Zusammenarbeit mit der WoGeGo und konnten im Austausch alle Probleme lösen“, ergänzt er anlässlich der Eröffnung der AWO-Einrichtung und des medizinischen Zentrums auf dem Hof des Hauses.

Die 13 Zimmer der Demenz-WG im ersten Ober- und im Dachgeschoss sind jeweils zwischen 15 und 20 Quadratmeter groß, plus der Fläche des barrierefreien Badezimmers mit WC. Alle Räume sind über einen Aufzug erreichbar. Für die Beschäftigungen und zum Essen stehen den zukünftigen Bewohnern auf jeder Ebene eine Küche mit Kochinsel und ein gemütlicher Gemeinschaftsraum zur Verfügung. „Hier können die Senioren zusammenkommen und mit Unterstützung der AWO-Präsenzkräfte, die täglich rund um die Uhr vor Ort sind, zum Beispiel beim Kochen assistieren“, sagt Sandra Fröhlich, die die WG leitet. Als Besonderheit der Wohngemeinschaft nennt sie die Dachterrasse, auf der die Senioren beim Blick auf die Stadt oder den großen Innenhof frische Luft schnappen können. 

Im Erdgeschoss des Hauses wurde ebenfalls kräftig gebaut. Hier entstand eine moderne AWO-Tagespflege. Die hatte sich die Stadt Goldberg, wie die Demenz-WG, lange gewünscht. 20 Tagesgäste aus der Stadt und dem Umland werden hier den Tag über liebevoll betreut, verpflegt und auch unterhalten. Auch hier gibt es eine Gemeinschaftsküche, Therapie- und Ruheräume sowie moderne und barrierefreie Sanitäreinrichtungen. Wer sich für die neuen Einrichtungen in Goldberg interessiert, kann gern über www.awo-schwerin.de Kontakt aufnehmen.

QuelleMaxpress
- Anzeige -
- Advertisement -
Die mobile Version verlassen